Clans, Crews and Communities
Was verbindet Menschen miteinander – und was trennt sie? Die Gruppenausstellung Clans, Crews and Communities untersucht unterschiedliche Formen von Zugehörigkeit: familiäre Prägungen und transgenerationale Beziehungen ebenso wie Nachbarschaften, subkulturelle Szenen und selbst gewählte Gemeinschaften.
Clans, Crews und Communities entstehen aus Herkunft, geteilten Erfahrungen, gemeinsamen Interessen oder bewusster Selbstorganisation. Sie stiften Identität, bieten Schutz, Orientierung und Zusammenhalt. Zugleich können sie eigene Regeln und Hierarchien entwickeln, Grenzen ziehen und darüber bestimmen, wer dazugehört – und wer nicht.
Die beteiligten Künstler*innen nähern sich diesen Spannungsfeldern aus sehr unterschiedlichen persönlichen, sozialen und kulturellen Perspektiven. Ihre Arbeiten erzählen von Familie und Freundschaft, von Herkunft und Migration, von Jugendkulturen und urbanen Milieus, aber auch von gesellschaftlichen Zuschreibungen und Veränderungen. Dokumentarische und autobiografische Ansätze treffen dabei auf fiktionale und humorvolle Bildwelten; Fotografie auf Malerei, Installation, Collage und grafische Arbeiten.
Clans, Crews and Communities versteht Gemeinschaft nicht als statische Größe, sondern als etwas, das immer wieder neu entsteht und ausgehandelt wird. Die Ausstellung fragt danach, was Menschen miteinander verbindet und wie individuelle und kollektive Identitäten entstehen – zwischen Nähe und Distanz, Solidarität und Ausschluss, Selbstbestimmung und Fremdzuschreibung.
Künstler*innen: Jim Avignon, Cihan Çakmak, Katharina Grossmann-Hensel, Mathilde Tijen Hansen, Annette Hauschild, Juliane Hundertmark, Tracey Snelling, Julia Soboleva, Various & Gould
Eröffnung: Freitag, 2. Oktober 2026, 19 Uhr mit DJ Clemens Behr; Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntag, 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung